Album-Check: Die Kreatur – Panoptikum (VÖ: 22.05.2020)

Schon seit Bekanntgabe, wer hinter der Kreatur steckt, freut sich ein Großteil der Gothic Rock / NDH Szene auf das kommende Album „Panoptikum“.
Die geheimnisvolle Gestalt besteht aus Dero Goi (OOMPH!) und Chris Harms (Lord of the Lost) – beide keine Unbekannten und jeder für sich eine wahre Größe der Szene. Und nun standen sie zusammen im Studio und haben ihr Herzblut dem Debüt Album von „Die Kreatur“ geschenkt.

2 KÖPFE – 2 STIMMEN – 2 PERSÖNLICHKEITEN – DIE KREATUR! –
Eine dunkle, unheilvolle Verschmelzung von musikalischer Kreativität

Am 22. Mai ist es dann endlich soweit, das Album erblickt das Licht der Welt. Ein kleiner Muntermacher in der aktuellen Zeit? Ja! Und wie!

Panoptikum bietet dem Hörer eine atemberaubende Symbiose. Die musikalischen Identitäten der beiden Sänger verschmelzen auf dem Album. Entweder explosiv wie bei „Benutz mich“ oder dunkel und betörend bei „Kälter als der Tod“.„Gott Verdammt“ oszilliert mit Orgelparts und harten Riffs zwischen Macht und Machtlosigkeit, während die zwei mit „Schlafes Braut“ eine klassisch-makabre Ballade in einer mystischen Atmosphäre schaffen.Der Titeltrack „Die Kreatur“überzeugt mit Neue Deutsche Härte-Einflüssen und einem brutal ehrlichen Text.
Entkommen aus den Fängen der Dunkelheit, löst DIE KREATUR ein musikalisches Erdbeben aus.

Genauso vielfältig wie Dero und Chris zeigt sich auch das Album. Kein Track gleicht dem anderen, im ersten Moment ist man etwas „irritiert“ da kein roter Faden zu erkennen ist. Aber das braucht es auch gar nicht. Die Songs wechseln sowohl in den stilistischen Einflüssen (von Elektro zu NDH über Metal bis hin zum Dark Rock) als auch in härte und Takt. Von Headbangen bis langsam schunkelnd ist alles auf der 15-Track starken CD vorhanden. Dabei ergänzen sich die Stimmen der zwei jedoch immer perfekt.

Kreativ. Neu. Dunkel.

So lässt sich Panoptikum in drei Worten beschreiben.

Tourdaten (stand heute):
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Napalm Records

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