Van-over Hannover: Die Subkultur auf vier Rädern

Gerade in der Region Hannover ist die Subkultur am Engelbosteler Damm so ziemlich jedem ein Begriff. Ob Konzerte, Partys oder DJ-Sets – hier geht immer irgendwas. Eigentlich. Die aktuelle Situation bedarf vermutlich keiner Erklärung. Aber aus der Not entstehen neue Ideen, Konzepte und ein markant beklebter Van.

Zusammen mit dem Subkultur-Team, Freunden und Kollegen hat Jens Klostermann, Gesicht und Inhaber des Hannover Szene-Clubs, ein interessantes Format ins Leben gerufen. Unter der Flagge „Van-over Hannover“ bringt er die Subkultur in die gesamte Region. Neben einer mobilen DJ-Anlage hält der schwarze Van noch einiges mehr parat. Es werden Interviews mit Künstlern, Veranstaltern und Kulturschaffenden geführt, so stand auch schon Daniel Schulz (Der Schulz/Unzucht) rede und Antwort. Auch im privaten Rahmen lässt sich der Van bestellen – nämlich für die eigene kleine Garten-Sommer-Party. Alles unter den aktuellen Kontakt- und Hygienemaßnahmen/Regelungen. In den kommenden Wochen soll der Van, soweit erlaubt, an verschiedenen Orten in der Region stehen und für musikalische Unterhaltung sorgen. Interessierte Personen können per Facebook in Kontakt mit der Subkultur treten.

Neben der Unterhaltung von Gästen und Zuschauern steht natürlich auch ein weiteres wichtiges Ziel hinter dem Projekt: Die Subkultur am Leben erhalten. Wie so ziemlich alle kleineren Clubs trifft die Corona-Krise auch die Subkultur sehr hart. Ein Club in dieser Größenordnung wirft soviel Geld ab, dass der Betrieb reibungslos funktioniert und der Betreiber am Ende des Monats all seine kosten decken kann. Wirkliche Gewinne oder das große Vermögen sind Träume. Zurzeit sind diese Clubs auf Spenden angewiesen – so auch die Subkultur.
Wenn euch die Idee, die Videos und die Veranstaltungen gefallen könnt ihr die Subkultur Hannover per folgendem Paypal Link unterstützen:
paypal.me/subkulturhannover

Interview mit Daniel Schulz:

 

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